Meditation

Die innere Oase der Ruhe

Wer kennt das nicht? Die alltägliche Hetze und Anspannung zwischen Routine und Pflichterfüllung, um den Anforderungen an uns gerecht zu werden und dazu noch diese ständig ratternden Gedanken…. und in unserer Freizeit dann wieder weitere Ablenkungen im Außen, die eigentlich Entspannung bringen sollen – es aber oft nicht wirklich tun. Irgendwann sendet unsere Seele Warnsignale in Form von Konzentrationsstörungen, Erschöpfung, Burnout oder Depressionen.

Wie findet man einen Weg heraus aus Gewohnheiten und Gedankenlärm hin zu Ruhe und Gelassenheit? Schon mit 15 Minuten täglichem Meditieren werden Ängste, Stress und Sorgen deutlich abgebaut. Der Blick nach innen fördert Selbsterkenntnis, Mitgefühl und Achtsamkeit. Wer mit sich selbst achtsam umgeht, entwickelt nach und nach auch mehr Ruhe und Geduld im Umgang mit Anderen. Stelle dir eine Welt vor, in der jeder ruhig und entspannt ist…. einfach himmlisch, nicht wahr? Fangen wir damit am besten bei uns selbst an.

Überzeugende Gründe für Meditationen

  • Erholung für Körper und Geist
  • Aufmerksamkeit und Konzentration werden erhöht
  • Stress wird abgebaut
  • Müdigkeit wird reduziert
  • Selbstheilungskräfte werden angeregt
  • Immunsystem wird gestärkt
  • Wohlbefinden wird gesteigert
  • Selbsterkenntnis wird gefördert
  • Kontakt zur eigenen Seele wird (wieder-) hergestellt
  • Achtsamkeit gegenüber sich selbst und anderen wird aufgebaut

Anleitung für eine Meditation in der Stille

Setze dich in einer bequemen Haltung auf einen Stuhl oder auf den Boden – für Anfänger ist es empfehlenswert, ein Meditationskissen oder eine Decke unterzulegen. Die Hände werden auf den Oberschenkeln oder Knien so abgelegt, wie es sich gut anfühlt. Schließe die Augen und richte deine Aufmerksamkeit auf deinen Atem. Nimm zu Beginn ein paar tiefere Atemzüge und atme danach ruhig in deinem eigenen Rhythmus weiter. Lasse auftauchende Gedanken wie Wolken vorüber ziehen und beachte sie ansonsten nicht weiter – sie sind in diesem Jetzt-Moment nicht wichtig. Gehe nun mit deiner Aufmerksamkeit in Dein Herzzentrum und ganz tief ins Fühlen hinein. Fühle deinen Herzschlag – er ist Ausdruck des göttlichen Funkens in dir. Lausche nach innen, was deine Seele Dir sagen möchte. Wenn du möchtest, kannst du ihr Fragen stellen. Beobachte auftauchende Gefühle nur, aber bewerte sie nicht. Halte diese Meditation, solange du dich gut damit fühlst. Danach recke und strecke dich und komme langsam wieder ins Hier und Jetzt.

Auswirkungen

Regelmäßige Meditation bewirkt die Stärkung des inneren Gleichgewichts und das Finden der eigenen Mitte. Im Alltag stellt sich Gelassenheit im Umgang mit uns selbst und mit Situationen ein. Wir erhalten die Freiheit, auf unsere Gedanken und Gefühle zu reagieren – oder auch nicht. Werde zum bewussten Beobachter deines Lebens.

Der Weg zum bewussten Sein

Als Fortgeschrittener kann man dazu übergehen, die Aufmerksamkeit und Achtsamkeit auf weitere Tätigkeiten im Alltag auszudehnen. Aufmerksames Händewaschen – beobachte, wie das Wasser über deine Hände läuft und fühle den Wasserstrahl auf deiner Haut. Meditation unter der Dusche – fühle, wie das Wasser dich reinigt und klärt. Bewusstes Gehen – fühle, wie die Erde dich stützt und trägt.

Aufenthalte in der Natur können ebenfalls eine Meditation sein – atme die gute Luft, höre die Vögel singen, fühle die Sonne auf deiner Haut…..

Mit etwas Übung wirst du feststellen, dass die innere Leere Platz für etwas Neues schafft: den Kontakt zur eigenen Seele und zur geistigen Welt.

Auf die innere Stimme zu hören ist der erste Schritt zur inneren Wandlung ♥

Marion Fabijenna