{"id":708,"date":"2018-04-01T11:05:07","date_gmt":"2018-04-01T09:05:07","guid":{"rendered":"http:\/\/neue-zeit-magazin.de\/?p=708"},"modified":"2019-06-24T11:06:50","modified_gmt":"2019-06-24T09:06:50","slug":"spinat","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/neue-zeit-magazin.de\/?p=708","title":{"rendered":"Spinat"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><em><strong>Spinacia oleracea<\/strong><\/em><\/h2>\n\n\n\n<p><strong>Pflanze<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Spinat\nist\neine einj\u00e4hrige\nkrautige Blattpflanze und\ngeh\u00f6rt\nzur\nFamilie\nder\nFuchsschwanzgew\u00e4chse.\nAus einer hellroten\nPfahlwurzel entwickeln sich  hellgr\u00fcne St\u00e4ngel, an denen\ndunkelgr\u00fcne Laubbl\u00e4tter wachsen. Die Bl\u00e4tter der Sorten\nunterscheiden sich jeweils in Gr\u00f6\u00dfe, Dicke,\nW\u00f6lbung der Bl\u00e4tter,\nBlattfarbe und\nL\u00e4nge der Stiele. Der\nBl\u00fctenst\u00e4ngel erreicht eine Wuchsh\u00f6he von 50 bis 100 Zentimetern.\nDie Pflanze\nliebt halbschattige\nbis sonnige Standorte\nund einen humosen,\nfeuchten und nicht zu n\u00e4hrstoffreichen Boden. Die\nPflanze ben\u00f6tigt\nregelm\u00e4\u00dfige Bew\u00e4sserung, vertr\u00e4gt\naber keine Staun\u00e4sse. Standorte mit greller Sonne oder zu gro\u00dfer\nHitze sind zu vermeiden. Es ist darauf zu achten, dass der Boden\nnicht austrocknet. Die\nVermehrung geschieht \u00fcber Samen. 10\n&#8211; 12 Wochen nach der Aussaat kann mit der Ernte begonnen werden,\nsobald\ndie Bl\u00e4tter eine L\u00e4nge von mindestens 5 cm erreicht haben.\nNach\nder Ernte sollte Spinat innerhalb von zwei bis\ndrei Tagen\nzubereitet werden. Der\nGeschmack\nist leicht\nbitter, metallisch und\nadstringierend.\n\n<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Geschichte<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die\nurspr\u00fcngliche Kulturform\ndes Spinats\nmit\nspitzen Bl\u00e4ttern stammt\nvermutlich aus dem\nOrient und wurde von den Mauren im\n8.\/9.\nJahrhundert\nn.\nChr. nach\nSpanien in\ndie eroberten Gebiete eingef\u00fchrt. Im\nSp\u00e4tmittelalter war Spinat in erster Linie als Heilmittel gegen\nVerdauungsst\u00f6rungen bekannt.\nErst ab dem 16. Jahrhundert wurde Spinat auch in mitteleurop\u00e4ischen\nG\u00e4rten angebaut und hat nach und nach heimische Blattgem\u00fcsesorten\nverdr\u00e4ngt. In\nder heutigen Zeit wird Spinat\nfast\nweltweit\nals Gem\u00fcsepflanze angebaut.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Inhaltsstoffe<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fols\u00e4ure,\nKalium,\nEisen, Magnesium,\nKalzium,\nPhosphor,\nKupfer,\nMangan, Niacin\n(Vitamin\nB3),\nZink,\nNatrium,\nVitamine\nB1, B2, B6, C, E, K\nund Provitamin A  \n<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wirkung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Spinat\nenth\u00e4lt\nmit den Vitaminen B1, B2, B6, Niacin, Fols\u00e4ure und\nKalium viele Inhaltsstoffe,\ndie ihn\nzu einem idealen Nahrungsmittel f\u00fcr Sportler, Kinder und Jugendliche\nin Zeiten starken Wachstums und f\u00fcr Schwangere macht. Der hohe\nGehalt an Provitamin A unterst\u00fctzt die Sehkraft und beugt\nNetzhauterkrankungen vor. 100 g Spinat enthalten etwa\nzwei\nDrittel des Tagesbedarfs an Vitamin A und deckt\nfast\nden gesamten Tagesbedarf an Fols\u00e4ure eines\nErwachsenen.\nDer hohe Eisengehalt in\nVerbindung mit dem hohen Vitamin C-Gehalt macht\nihn zu einer geeigneten Nahrung bei Blutarmut, allerdings wird\npflanzliches\nEisen\nvom K\u00f6rper weniger gut aufgenommen als Eisen aus tierischer Nahrung.\nRegelm\u00e4\u00dfiger\nVerzehr hilft, den\nBlutdruck und den\nCholesterinspiegel im Blut zu senken und\nSchlaganf\u00e4llen,\nHerzinfarkten und Thrombosen vorzubeugen.\nDer\nhohe Eiwei\u00dfgehalt und der geringe Gehalt an Kohlenhydraten und Fett\nmacht ihn zu einem Kraft\nspendenden Nahrungsmittel,\ndas\nsich auch zum Abbau von \u00dcbergewicht eignet.\n\n<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zubereitung\nund Verwendung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Junger\nSpinat eignet sich roh zum Verzehr als Salat oder auch frisch\ngepresst als Gem\u00fcsesaft. Um\ndas\nhitzeempfindliche Vitamin C zu\nerhalten, sollte Spinat\nnur kurz und\nschonend gegart werden. Als\nTiefk\u00fchlware ist Spinat einfach zu lagern und zu handhaben, verliert\njedoch einen Teil des Vitamin C-Gehalts. Tiefk\u00fchlware\nist meistens etwas milder im Geschmack als frisch zubereiteter\nSpinat. Durch\nBlanchieren und Zugabe von Sahne oder Creme fraiche kann der bittere\nGeschmack gemildert werden.\nDie\nenthaltene Oxals\u00e4ure kann zu St\u00f6rungen im Kalzium-Stoffwechsel\nf\u00fchren. Spinat sollte daher nicht in gr\u00f6\u00dferen Mengen und nicht\n\u00f6fter als einmal pro Woche verzehrt werden.  \n<\/p>\n\n\n\n<p>Tipp:\nmehrmaliges Erhitzen oder l\u00e4ngeres Warmhalten von gegartem Spinat\nist zu vermeiden, da das enthaltene Nitrat in sch\u00e4dliches Nitrit\numgewandelt wird. Einmaliges kurzes Aufw\u00e4rmen ist jedoch\nunbedenklich.  \n<\/p>\n\n\n\n<p>Tipp:\nweil Vitamin A und E zu den fettl\u00f6slichen Vitaminen geh\u00f6ren, sollte\nman beim Verzehr von Spinat stets etwas Fett oder \u00d6l zu sich nehmen.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Marion\nFabijenna<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Spinacia oleracea Pflanze Spinat ist eine einj\u00e4hrige krautige Blattpflanze und geh\u00f6rt zur Familie der Fuchsschwanzgew\u00e4chse. 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