{"id":668,"date":"2019-06-27T08:24:38","date_gmt":"2019-06-27T06:24:38","guid":{"rendered":"http:\/\/neue-zeit-magazin.de\/?p=668"},"modified":"2019-06-27T10:17:30","modified_gmt":"2019-06-27T08:17:30","slug":"blumenkohl","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/neue-zeit-magazin.de\/?p=668","title":{"rendered":"Blumenkohl"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><em><strong>Brassica oleracea var. botrytis<\/strong><\/em><\/h2>\n\n\n\n<p><strong>Pflanze<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Blumenkohl ist eine Variet\u00e4t des Gem\u00fcsekohls und geh\u00f6rt zur Familie der Kreuzbl\u00fctler und wird zumeist einj\u00e4hrig kultiviert. Beim Kohlkopf handelt es sich botanisch gesehen um den Bl\u00fctenstand der Pflanze vor dem Aufbl\u00fchen. Sein Name weist auf die tausenden winzig kleinen Bl\u00fctenknospen hin und die Bezeichnung Kohl leitet sich aus dem lateinischen Wort \u201ecaulis\u201c ab. Um die helle Farbe zu erhalten,  werden die Kohlk\u00f6pfe mit gro\u00dfen Kohlbl\u00e4ttern abgedeckt. Sonnenlicht bewirkt gelbgr\u00fcne bis lila Verf\u00e4rbungen, was die Genie\u00dfbarkeit jedoch nicht beeinflusst. Aus einem festen Strunk wachsen der Kopf und gro\u00dfe, l\u00e4ngliche Bl\u00e4tter mit ausgepr\u00e4gten Blattrippen, die zun\u00e4chst sehr zart und hellgr\u00fcn sind und sp\u00e4ter nachdunkeln. Anders als beim Kohlrabi wird der Bl\u00fctenstand bereits im ersten Anbaujahr ausgebildet. Im Freiland wird Blumenkohl von Juni bis zum ersten Frost geerntet. Die Pflanze liebt sonnige Standorte und einen tiefgr\u00fcndigen, lehmigen und humusreichen Boden von guter Qualit\u00e4t. Auf ausreichende Bew\u00e4sserung und regelm\u00e4\u00dfige Kalkzugabe sollte geachtet werden. Als Starkzehrer ben\u00f6tigt er eine regelm\u00e4\u00dfige D\u00fcngung. Die Farbe ist zumeist wei\u00df bis gelblich-wei\u00df, kann aber mit Sonneneinstrahlung auch gelbgr\u00fcn bis violett sein. Der Geschmack ist mild-aromatisch und kohlartig mit zartem bis festem Biss.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Geschichte<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die genaue Herkunft des Blumenkohls ist nicht bekannt, jedoch wird als Herkunft der \u00f6stliche Mittelmeerraum vermutet. Von dort aus wurde er um 1.500 n. Chr. nach Italien, Frankreich und sp\u00e4ter auch nach Nordeuropa verbreitet. Die Kultivierung von Blumenkohl wurde erstmals im 16. Jahrhundert schriftlich erw\u00e4hnt. Durch Z\u00fcchtungen gelang es, die Sortenvielfalt zu erweitern und die Farbe fast wei\u00df zu veredeln. Seit dem 19. Jahrhundert wurde Blumenkohl gerne in den heimischen Gem\u00fcseg\u00e4rten am Haus angebaut. Danach erfolgte auch der gro\u00dffl\u00e4chige Anbau auf Feldern. Die weltweit gr\u00f6\u00dften Produzenten sind heutzutage China, Indien und die USA.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Inhaltsstoffe<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fols\u00e4ure,\nKalium,\nPhosphor,\nMagnesium,\nEisen, Kalzium,\nZink,\nNatrium,\nChrom,\nMangan, Kupfer, Selen, Vitamine\nB1, B2, B3\n(Niacin), B6,\nund\nC\n \n<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wirkung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Blumenkohl enth\u00e4lt mit den Vitaminen B1, B2, B6, Niacin, Kalium und Phosphor viele Inhaltsstoffe, die die Funktion des Herzens und des Nervensystems unterst\u00fctzen. Wie alle Kohlsorten enth\u00e4lt Blumenkohl viel Kalium und wenig Natrium, was ihn zu einer gut geeigneten Nahrung bei Bluthochdruck und Wasseransammlungen im Gewebe (\u00d6deme) macht. Der Vitamin C-Gehalt sch\u00fctzt vor Krebserkrankungen oder wirkt krebshemmend. Der geringe Fettgehalt macht ihn zu einer geeigneten Nahrung bei Herzerkrankungen und  \u00dcbergewicht. Wichtige Mineralien und Spurenelemente &#8211; insbesondere Kalium, Eisen und Zink &#8211; sind ebenfalls vorhanden und st\u00e4rken das Immunsystem. Die Inhaltsstoffe helfen auch dabei, Hauterkrankungen zu lindern. Durch seine gute Bek\u00f6mmlichkeit ist er auch zum Verzehr bei Magen- und Darmerkrankungen hervorragend geeignet und er hilft, das Verdauungssystem zu beruhigen. Blumenkohl wirkt harntreibend und blutreinigend und ist deshalb hilfreich bei \u00d6demen, Nierensteinen, Arthritis und Gichterkrankungen. Die enthaltenen Antioxidantien und sekund\u00e4ren Pflanzenstoffe machen ihn zu einem besonders gesunden Gem\u00fcse. Regelm\u00e4\u00dfiger Verzehr wirkt in Bezug auf Krankheiten sowohl vorbeugend als auch heilend.  <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zubereitung\nund Verwendung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Blumenkohl\nist eine sehr bek\u00f6mmliche und leicht verdauliche Kohlart und kann\nauch roh verzehrt werden. Die zarten R\u00f6schen eignen sich zur\nVerwendung als Rohkost pur oder f\u00fcr Salate, als kurz gegartes Gem\u00fcse\nund als Zutat f\u00fcr Gem\u00fcsesuppen. Um das hitzeempfindliche Vitamin C\nzu erhalten, sollte Blumenkohl nur wenige Minuten ged\u00e4mpft bzw.\nschonend in etwas Salzwasser gegart werden. Frischer Blumenkohl hat\neinen  charakteristischen und milden kohlartigen Geschmack und ist\nwegen seines h\u00f6heren Gehalts an Vitamin C dem gegarten Gem\u00fcse\nvorzuziehen. Ein Verzehr als Rohkost oder Salat ist daher zu\nempfehlen. \n<\/p>\n\n\n\n<p>Tipp:\ndie jungen hellgr\u00fcnen Blumenkohlbl\u00e4tter schmecken wie die R\u00f6schen\nebenfalls zart-aromatisch nach Blumenkohl. Junge Bl\u00e4tter k\u00f6nnen\ndaher auch zu Salat verarbeitet werden.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Marion\nFabijenna<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Brassica oleracea var. botrytis Pflanze Blumenkohl ist eine Variet\u00e4t des Gem\u00fcsekohls und geh\u00f6rt zur Familie der Kreuzbl\u00fctler und wird zumeist einj\u00e4hrig kultiviert. 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