{"id":519,"date":"2018-07-01T15:53:59","date_gmt":"2018-07-01T13:53:59","guid":{"rendered":"http:\/\/neue-zeit-magazin.de\/?p=519"},"modified":"2019-06-20T15:55:35","modified_gmt":"2019-06-20T13:55:35","slug":"paprika","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/neue-zeit-magazin.de\/?p=519","title":{"rendered":"Paprika"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><em>Capsicum annuum<\/em><\/h2>\n\n\n\n<p><strong>Pflanze<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Paprika\nist eine\nmeist\nmehrj\u00e4hrige\nkrautige\nPflanze und geh\u00f6rt zur\nFamilie\nder Nachtschattengew\u00e4chse. Die Pflanze geh\u00f6rt mit\nihrer geringen Wurzeltiefe von ca. 20 Zentimetern zu den\nFlachwurzlern und erreicht Wuchsh\u00f6hen von 60 bis 120 Zentimetern.\nNach der Bl\u00fcte entwickeln sich zun\u00e4chst gr\u00fcne Fr\u00fcchte, die im\nreifen Zustand eine  gelbe, orange oder rote F\u00e4rbung annehmen. Je\nnach Sorte bildet die Pflanze l\u00e4ngliche, runde oder blockf\u00f6rmige\nFr\u00fcchte in unterschiedlicher F\u00e4rbung und Gr\u00f6\u00dfe und in\nverschiedenen Sch\u00e4rfegraden aus. Genutzt werden vor allem die\nFr\u00fcchte, die auch als Schoten bezeichnet werden. Die\nPflanze liebt warme, sonnige und windgesch\u00fctzte\nStandorte und einen lockeren und n\u00e4hrstoffreichen Boden. Am besten\ngedeiht sie bei Temperaturen von 25 \u2013 28 Grad. Auf\nausreichende und regelm\u00e4\u00dfige\nBew\u00e4sserung ist zu achten, jedoch\nvertr\u00e4gt die Pflanze keine Staun\u00e4sse. Da\ndie Pflanze keinen Frost vertr\u00e4gt, findet die \u00dcberwinterung am\nbesten in einem geheizten Gew\u00e4chshaus oder Wintergarten statt. Die\nreifen gelben, orangen und roten Sorten sind aromatischer und etwas\nbek\u00f6mmlicher als die unreifen gr\u00fcnen Sorten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Geschichte<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die\nPaprika stammt urspr\u00fcnglich aus S\u00fcdamerika und wurde durch\nChristoph Kolumbus gegen Ende des 15. Jahrhunderts als Samen von dort\nmit nach Spanien gebracht. Da das mild-warme Klima in Spanien f\u00fcr\nden Anbau sehr\ngut\ngeeignet war, wurde die Pflanze von dort aus rasch im gesamten\nMittelmeerraum und dar\u00fcber hinaus bis nach Asien verbreitet. Ende\ndes 18. Jahrhunderts gelangte die Paprika nach Ungarn, wo f\u00fcr\ngem\u00e4\u00dfigte Klimazonen geeignete Sorten gez\u00fcchtet wurden. In\nDeutschland wurde Paprika erst nach dem 2. Weltkrieg durch\nheimatvertriebene Osteurop\u00e4er bekannt. In den Handel gelangte\nPaprika erst in den Sechziger Jahren. Die Hauptanbaugebiete f\u00fcr\nGem\u00fcsepaprika in Blockform sind neben Spanien, Marokko\nund Israel\nauch\ndie Niederlande (Gew\u00e4chshausware).\nIn\nUngarn, Rum\u00e4nien\nund der T\u00fcrkei werden\neher hellgr\u00fcne Spitzpaprika\nkultiviert.\n \n<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Inhaltsstoffe<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fols\u00e4ure,\nKalium, Eisen, Magnesium, Phosphor, Kalzium, Zink, Niacin,  Vitamine\nB1, B2, B6, C, E und Provitamin A<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wirkung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Paprika\nwirkt mit dem hohen Gehalt an Provitamin A (Beta-Karotin) als\nAntioxidans, welches die Zellfunktion st\u00e4rkt und vor allem Magen und\nDarm vor Krebserkrankungen sch\u00fctzt. Die enthaltenen Flavonoide\nst\u00fctzen das Herz-\/Kreislaufsystem und wirken entz\u00fcndungshemmend.\nWichtige Mineralien und Spurenelemente &#8211; insbesondere Eisen &#8211; sind\nebenfalls vorhanden. Der Verzehr von Paprika ist wegen des hohen\nKaliumgehalts in Verbindung mit dem niedrigen Fett- und Natriumgehalt\ngut geeignet bei allen Herzerkrankungen. Roter Paprika enth\u00e4lt mehr\nVitamin C als Zitrusfr\u00fcchte und st\u00e4rkt wirksam das Immunsystem. Der\nBestandteil Capsaicin ist nicht nur f\u00fcr die Sch\u00e4rfe beim Geschmack\nverantwortlich, sondern wirkt auch appetitanregend und\nverdauungsf\u00f6rdernd. Die entz\u00fcndungshemmenden und leicht abf\u00fchrenden\nInhaltsstoffe machen sie zu einem geeigneten Nahrungsmittel bei\nMagenerkrankungen, Diabetes und \u00dcbergewicht. Durch den hohen Gehalt\nan Fols\u00e4ure ist der Verzehr f\u00fcr schwangere und stillende Frauen\nsehr empfehlenswert. \n<\/p>\n\n\n\n<p>Bei\nMagenbeschwerden empfiehlt es sich, Paprika entweder zu garen oder\ndie schwer verdauliche Schale vor dem Verzehr zu entfernen. Dazu\nwerden die Schoten im Backofen ein paar Minuten bei hoher Hitze\n\u00fcberbacken, bis die Schale weich geworden ist. Danach l\u00e4sst sie\nsich mit einem Messer leicht abziehen. \n<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zubereitung\nund Verwendung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Gem\u00fcsepaprika\nist als rohes Gem\u00fcse, als Bestandteil von Salaten und auch als\ngekochtes Gem\u00fcse sehr schmackhaft. Roh verzehrt bleiben alle\nWirkstoffe und insbesondere der hohe Vitamin C-Gehalt am besten\nerhalten. Garen sollte man sie daher nicht l\u00e4nger als 5-10 Minuten.\nDas Entfernen der Schale macht Paprikaschoten leichter bek\u00f6mmlich.<\/p>\n\n\n\n<p>Tipp:\nweil Vitamin A und E zu den fettl\u00f6slichen Vitaminen geh\u00f6ren, sollte\nman beim Verzehr von Paprika stets etwas Fett oder \u00d6l zu sich\nnehmen.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Marion\nFabijenna<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Capsicum annuum Pflanze Paprika ist eine meist mehrj\u00e4hrige krautige Pflanze und geh\u00f6rt zur Familie der Nachtschattengew\u00e4chse. Die Pflanze geh\u00f6rt mit ihrer geringen Wurzeltiefe von ca. 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