{"id":514,"date":"2018-07-01T15:47:31","date_gmt":"2018-07-01T13:47:31","guid":{"rendered":"http:\/\/neue-zeit-magazin.de\/?p=514"},"modified":"2019-06-20T15:49:17","modified_gmt":"2019-06-20T13:49:17","slug":"kirsche","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/neue-zeit-magazin.de\/?p=514","title":{"rendered":"Kirsche"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><em>Prunus avium<\/em><\/h2>\n\n\n\n<p><strong>Pflanze<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die\nS\u00fc\u00dfkirsche\nist\neine Steinfrucht\nund geh\u00f6rt zur Familie der Rosengew\u00e4chse, Gattung Prunus. Die\nFrucht w\u00e4chst auf\nsommergr\u00fcnen Laubb\u00e4umen,\ndie 15 &#8211; 20  Meter\nhoch werden. Nach\nder kurzen Bl\u00fctezeit im April oder Mai werden im Sommer die Fr\u00fcchte\nausgebildet, die an langen Stielen herunterh\u00e4ngen. Die\nmeisten Kirschsorten\nsind nicht selbstbefruchtend und ben\u00f6tigen zur Fruchtbildung einen\nanderen Kirschbaum in der N\u00e4he.Die\nPflanze liebt\nsonnige,\nwarme und windgesch\u00fctzte \nStandorte\nmit einem tiefgr\u00fcndigen,\nn\u00e4hrstoffreichen, lockeren und leicht kalkhaltigen Boden. Der\npH-Wert des Bodens sollte neutral bis leicht basisch sein. In den\nersten Wochen nach der Pflanzung ist auf ausreichende Bew\u00e4sserung zu\nachten, jedoch vertr\u00e4gt\ndie Pflanze keine Staun\u00e4sse. Danach\nmuss die Pflanze nur bei anhaltender\nTrockenheit\nbew\u00e4ssert und nur zwei\nMal im\nJahr ged\u00fcngt werden. Kirschen\nwerden im reifen Zustand geerntet, da sie nicht nachreifen. Geerntete\nKirschen sollten erst unmittelbar vor dem Verzehr gewaschen werden,\nda N\u00e4sse sie leicht faulen oder aufplatzen l\u00e4sst. Frische Kirschen\nsind nur 1-2 Tage im K\u00fchlschrank lagerf\u00e4hig und sollten\nbaldm\u00f6glichst nach der Ernte verarbeitet oder verzehrt werden. Die\nVermehrung erfolgt\nam besten \u00fcber Veredelung\ndurch einen Fachbetrieb. Die Anzucht aus Samen oder Stecklinge ist\neher schwierig. Der Geschmack der S\u00fc\u00dfkirsche ist je nach Sorte\ns\u00fc\u00df-aromatisch bis w\u00fcrzig-herb.\n\n\n<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Geschichte<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die\nUrform der Wildkirsche stammt vermutlich aus Asien und war auch in\nMitteleuropa bereits 5.000 v. Chr. heimisch. In der Gegend um das\nSchwarze Meer wurde die S\u00fc\u00dfkirsche bereits in der Antike\nkultiviert. Der r\u00f6mische Feldherr Lukullus\nbrachte\nS\u00fc\u00dfkirschen aus der Hafenstadt Kerasos in der heutigen T\u00fcrkei mit\nnach Italien, von wo aus sie rasch weiter verbreitet wurden.\nDie Bezeichnung f\u00fcr\nKirsche\nleitet\nsich in einigen europ\u00e4ischen Sprachen aus\ndem Namen der Stadt Kerasos ab: lateinisch cerasus, deutsch Kirsche,\nenglisch cherry, franz\u00f6sisch cerise. Der\nlateinische Zusatz \u201eavium\u201c bei der\nS\u00fc\u00dfkirsche\nweist darauf hin, dass S\u00fc\u00dfkirschen auch gerne von V\u00f6geln gefressen\nwerden. Die Unterscheidung in S\u00fc\u00df- und Sauerkirsche wird erst seit\nEnde des 18. Jahrhunderts vorgenommen. In der heutigen Zeit werden\nKirschen weltweit in gem\u00e4\u00dfigten Klimazonen angebaut.\nDie heimischen Hauptanbaugebiete liegen in Baden-W\u00fcrttemberg,\nRheinland-Pfalz, Niedersachsen und Bayern.\n\n<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Inhaltsstoffe<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Kalium,\nEisen, Magnesium, Kalzium, Phosphor, Fols\u00e4ure, Zink, Kupfer, Mangan,\nVitamine B1, B2, B3 (Niacin), B6, C und E und Fruchtzucker.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wirkung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Kirschen\nz\u00e4hlen insbesondere durch den hohen Kaliumgehalt und das\nSpurenelement Eisen zu den Lebensmitteln mit basischer Wirkung. Ihre\nantioxidative Wirkung verdanken sie zum gr\u00f6\u00dften Teil den\nenthaltenen Elektrolyten Kalium, Magnesium und Kalzium, die das Blut\nreinigen und verfl\u00fcssigen. Herzschw\u00e4che, Arteriosklerose,\nArthritis, Gicht und Rheuma werden werden g\u00fcnstig beeinflusst. Das\nenthaltene Vitamin C sch\u00fctzt in Kombination mit den enthaltenen\nFlavonoiden vor Krebserkrankungen, Herzschw\u00e4che und Herzinfarkten.\nDie enthaltenen Ballaststoffe wirken in Verbindung mit den\nFruchts\u00e4uren reinigend und leicht abf\u00fchrend, wodurch Verstopfung,\nH\u00e4morrhoiden und Leberbeschwerden gelindert werden. Einzeln gegessen\nund gut gekaut ist eine Portion mit 500 g S\u00fc\u00dfkirschen ausreichend,\num eine ganze Mahlzeit zu ersetzen. Durch die langanhaltende\nS\u00e4ttigung sind Kirschen daher auch zum Abbau von \u00dcbergewicht oder\nf\u00fcr Diabetiker gut geeignet.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zubereitung\nund Verwendung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Frische\nKirschen kann man ohne Zuckerzugabe genie\u00dfen, zusammen mit anderen\nFr\u00fcchten als Obstsalat verzehren und sie eignen sich auch\nhervorragend als Kuchenbelag, f\u00fcr M\u00fcslis, feine Desserts und\nEisbecher. Zerkleinert kann man sie als Milchmixgetr\u00e4nk oder mit\nJoghurt und Quark anrichten. Beliebt ist auch eine Zubereitung als\nKonfit\u00fcre oder Kompott. F\u00fcr eine Kirschkur wird 1 \u2013 2 Tage lang 4\n\u2013 5 mal am Tag jeweils ein halbes Kilogramm Kirschen als einzige\nNahrung mit erg\u00e4nzender Fl\u00fcssigkeit verzehrt. \n<\/p>\n\n\n\n<p>Tipp:\nfrische Fr\u00fcchte eignen sich wegen des geringen Brennwerts und\nNatriumgehalts hervorragend als Zwischenmahlzeit.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Marion\nFabijenna<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Prunus avium Pflanze Die S\u00fc\u00dfkirsche ist eine Steinfrucht und geh\u00f6rt zur Familie der Rosengew\u00e4chse, Gattung Prunus. 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