{"id":504,"date":"2018-07-01T15:37:45","date_gmt":"2018-07-01T13:37:45","guid":{"rendered":"http:\/\/neue-zeit-magazin.de\/?p=504"},"modified":"2019-06-20T15:39:28","modified_gmt":"2019-06-20T13:39:28","slug":"das-innere-kind-2","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/neue-zeit-magazin.de\/?p=504","title":{"rendered":"Das innere Kind"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Begriff<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Unser\ninneres Kind verk\u00f6rpert die Gesamtheit unserer gemachten\nErfahrungen, durchlebten Gef\u00fchle, Situationen und Traumata w\u00e4hrend\nunserer Kindheit. Pr\u00e4gend f\u00fcr das innere Kind sind in erster Linie\ndie Erfahrungen im Zusammenhang mit den irdischen Eltern, die oft von\nAbwesenheit, Lieblosigkeit, Missachtung des freien Willens und\n\u00dcbergriffen bis hin zu k\u00f6rperlicher Gewalt gepr\u00e4gt ist. Unabh\u00e4ngig\nvom Lebensalter ist das innere Kind ein eigenst\u00e4ndiger Organismus,\nder uns im Erwachsenenalter die gemachten Erfahrungen spiegelt.\nHatten wir als Kind zu wenig Zuwendung, suchen wir sp\u00e4ter nach\nAnerkennung, Liebe und Zuwendung im Au\u00dfen bei anderen Personen, die\nwir dann nicht oder nicht in ausreichendem Ma\u00dfe bekommen. \n<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Schutzmechanismen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Um\ndiese Gef\u00fchle nicht noch einmal erleben zu m\u00fcssen, werden sie\nentweder ganz tief vergraben oder durch Ersatzhandlungen im Au\u00dfen\nkompensiert. An den Partner und an das Umfeld werden Erwartungen\ngestellt, die diese nicht erf\u00fcllen k\u00f6nnen. \u00c4ngste werden durch\nAblenkungen im Au\u00dfen kompensiert, z.B. Aktivismus, Perfektionismus,\nDistanziertheit, Helfersyndrom, Beurteilen und Bewerten, st\u00e4ndiges\nPlanen, st\u00e4ndiges Klagen, Bed\u00fcrftigkeit, Unzufriedenheit,\nGedankenkreisen um Probleme, Schuldzuweisungen und Suchtverhalten.\nDiese Verhaltensweisen bringen uns davon ab, die innere Mitte zu\nfinden und rauben uns wertvolle Lebensenergie. \n<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Annahme<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wir\nselbst k\u00f6nnen eine Menge daf\u00fcr tun, um unser inneres Kind zu\nheilen. Das innere Kind sehnt sich danach, angenommen und geliebt zu\nwerden. Zun\u00e4chst einmal richten wir unsere Aufmerksamkeit nach innen\nund suchen unser inneres Kind. Wie sieht es aus und was macht es?\nSieht es gl\u00fccklich oder traurig aus? Sitzt es in einer Ecke und\nweint? Im ersten Schritt gehen wir auf unser inneres Kind zu, nehmen\nes auf den Scho\u00df und umarmen es. Wir sagen ihm, dass wir es sehr\nlieb haben. Wir sagen ihm auch, dass wir es sehr genau kennen und es\nso sein darf, wie es ist. Lehnt das innere Kind den Erwachsenen\nzun\u00e4chst ab, brauchen wir Geduld und wiederkehrende Zuwendung, am\nbesten t\u00e4glich. Nach und nach wird sich das Kind entspannen und f\u00fcr\nuns \u00f6ffnen.\nErz\u00e4hle\nihm positive Geschichten: was das Kind als Erwachsener erleben wird,\nwohin es reisen darf, welche sch\u00f6nen Erlebnisse es haben wird. Eine\ngeheilte Beziehung zum inneren Kind ist ein ma\u00dfgeblicher Faktor f\u00fcr\nLebensfreude, Spontaneit\u00e4t und Kreativit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Trost\nspenden und Zuversicht geben<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Machen wir uns bewusst, dass Zeit und Raum nur eine Illusion sind. Dass alles im Hier und Jetzt stattfindet, k\u00f6nnen wir uns zu Nutze machen. Erlebnisse, in denen das Kind \u00e4ngstlich war, k\u00f6nnen wir ganz bewusst aufrufen. Nehmen wir unser inneres Kind auf den Arm, umarmen es und sagen wir ihm, dass wir nun gemeinsam durch diese Situation gehen werden. Dann lassen wir diese Situation vor dem inneren Auge noch einmal zusammen mit unserem inneren Kind ablaufen und sehen, was geschieht. Es kann sein, dass das Kind Angst hat. Es kann aber auch sein, dass das Kind entspannt ist und die Situation f\u00fcr den Erwachsenen auf einmal bedrohlicher ist, als in der Erinnerung. Wichtig ist, diese Situation so oft erneut zu durchleben, bis sie auf zufriedenstellende Art und Weise gel\u00f6st ist.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Integration<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Es sollte ein fester Bestandteil in unserem Leben werden, die W\u00fcnsche des inneren Kindes zu ber\u00fccksichtigen. Fragen wir das innere Kind immer wieder, was es jetzt gerne tun w\u00fcrde \u2013 Zeit in der Natur verbringen, ein Bild malen, ein Eis essen, Neues entdecken, spielen und Spa\u00df haben \u2013 und h\u00f6ren wir auf diese Impulse. Die eingefahrenen Gewohnheiten mal beiseite zu lassen, kann auf verschiedene Art und Weise geschehen: mal etwas Neues beginnen, mal etwas anders machen als bisher, mal einen anderen Weg gehen, den man noch nie gegangen ist &#8211; und dabei aufmerksam und pr\u00e4sent sein.  <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Entspannung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wichtig ist, sich selbst nicht unter Druck zu setzen und sich auch nicht von Anderen unter Druck setzen zu lassen. Wir sind nicht daf\u00fcr zust\u00e4ndig, die Mangelgef\u00fchle anderer Menschen zu befriedigen und die Erwartungen und W\u00fcnsche an uns zu erf\u00fcllen. Wenn wir zu uns selbst und unseren Bed\u00fcrfnissen stehen, Raum einnehmen und authentisch sind, tritt nach und nach Entspannung f\u00fcr uns und f\u00fcr das innere Kind ein.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Positive\nAusrichtung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Gef\u00fchle der Unerw\u00fcnschtheit, Wertlosigkeit und des tiefen Mangels sind Glaubenss\u00e4tze, die wir loslassen und am besten durch positive Leits\u00e4tze ersetzen sollten: ich bin ein wertvoller Teil des Gro\u00dfen und Ganzen, ich bin ein geliebtes Kind Gottes, ich nehme meinen Platz im g\u00f6ttlichen Gef\u00fcge ein, ich darf Spa\u00df haben und kreativ sein, ich darf mich mit dem besch\u00e4ftigen, was ich am besten kann.  <\/p>\n\n\n\n<p style=\"text-align:center\"><strong>\u2665 Ich darf so SEIN, wie ICH BIN und in Freude leben \u2665<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Marion\nFabijenna<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Begriff Unser inneres Kind verk\u00f6rpert die Gesamtheit unserer gemachten Erfahrungen, durchlebten Gef\u00fchle, Situationen und Traumata w\u00e4hrend unserer Kindheit. 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