{"id":475,"date":"2018-08-01T19:14:36","date_gmt":"2018-08-01T17:14:36","guid":{"rendered":"http:\/\/neue-zeit-magazin.de\/?p=475"},"modified":"2019-06-23T20:52:54","modified_gmt":"2019-06-23T18:52:54","slug":"kohlrabi","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/neue-zeit-magazin.de\/?p=475","title":{"rendered":"Kohlrabi"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><em>Brassica oleracea var. gongylodes<\/em><\/h2>\n\n\n\n<p><strong>Pflanze<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Kohlrabi\nist\neine Variet\u00e4t\ndes Gem\u00fcsekohls und geh\u00f6rt\nzur\nFamilie\nder\nKreuzbl\u00fctler. Der\nName setzt sich aus den\nlateinischen W\u00f6rtern \u201ecaulis\u201c\nf\u00fcr Kohl und \u201erapum\u201c\nf\u00fcr R\u00fcbe oder\nWurzelknolle zusammen\nund bedeutet \u00fcbersetzt Kohlr\u00fcbe.\nKohlrabi ist eine\nzweij\u00e4hrige Pflanze, die im ersten Jahr eine Sprossknolle bildet. Im\nzweiten Jahr treiben aus der Knolle St\u00e4ngel mit verzweigten\nBl\u00fctenst\u00e4nden aus. Er\nbildet eine Pfahlwurzel\nvon mittlerer Tiefe aus, die Knolle w\u00e4chst jedoch \u00fcber der Erde.\nAus der Knolle wachsen gez\u00e4hnte, dunkelgr\u00fcne Bl\u00e4tter an langen\nStielen seitlich und\nnach oben. Die\nrundlich bis ovale Knolle wird zwischen\nJuni und September geerntet,\nwenn sie etwa Tennisballgr\u00f6\u00dfe erreicht hat. Eine\nrechtzeitige Ernte verhindert das Verholzen der Knolle. Geerntete\nKnollen k\u00f6nnen vor der Verarbeitung bis zu einer Woche k\u00fchl\ngelagert werden. Die\nPflanze liebt sonnige\nStandorte und einen tiefgr\u00fcndigen,\nhumusreichen und gleichm\u00e4\u00dfig feuchten Boden. Auf regelm\u00e4\u00dfige\nBew\u00e4sserung sollte geachtet werden, da Trockenheit  ein Verholzen\nder Knolle bewirkt. Als Mittelzehrer ben\u00f6tigt\ner eine regelm\u00e4\u00dfige D\u00fcngung. F\u00fcr\ngute Ergebnisse sollte man einen Pflanzabstand\nvon jeweils 30\ncm einhalten. Die\nFarbe ist je nach Sorte fast\nwei\u00df bis hellgr\u00fcn,\ngr\u00fcn oder blau-violett. Der\nGeschmack ist aromatisch und mild-kohlartig mit zartem bis festem\nBiss.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Geschichte<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die genaue Herkunft des Kohlrabi ist nicht bekannt, jedoch wird als Herkunft Mittelasien vermutet. Von dort aus gelangte er in den Mittelmeerraum und wurde sp\u00e4ter nach Nordeuropa verbreitet. Die Kultivierung von Kohlrabi wurde erstmals im 16. Jahrhundert schriftlich erw\u00e4hnt. Durch Z\u00fcchtungen gelang es, die Sortenvielfalt zu erweitern. Im 19. Jahrhundert wurde Kohlrabi gerne in den heimischen Gem\u00fcseg\u00e4rten am Haus angebaut. Danach erfolgte auch der gro\u00dffl\u00e4chige Anbau auf Feldern. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Inhaltsstoffe<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Phosphor,\nKalium,\nKalzium,\nMagnesium,\nEisen, Selen, Zink,\nFols\u00e4ure,\nVitamine\nB1, B2, B3\n(Niacin), B6,\nC, E\nund Provitamin A\n \n<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wirkung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Kohlrabi\nenth\u00e4lt mit den Vitaminen B1, B2, B6, Niacin, Phosphor und Kalium\nviele Inhaltsstoffe, die die Funktion des Herzens und des\nNervensystems unterst\u00fctzen. Wie alle Kohlsorten enth\u00e4lt Kohlrabi\nviel Kalium und wenig Natrium, was ihn zu einer gut geeigneten\nNahrung bei Bluthochdruck und Wasseransammlungen im Gewebe (\u00d6deme)\nmacht. Der Vitamin C-Gehalt sch\u00fctzt vor Krebserkrankungen oder wirkt\nkrebshemmend. Der geringe Fettgehalt macht ihn zu einer geeigneten\nNahrung f\u00fcr Herzkranke und \u00dcbergewichtige. Wichtige Mineralien und\nSpurenelemente &#8211; insbesondere Kalium, Eisen, Selen und Zink &#8211; sind\nebenfalls vorhanden und st\u00e4rken das Immunsystem. Die Inhaltsstoffe\nhelfen auch dabei, Hauterkrankungen zu lindern und das\nVerdauungssystem zu beruhigen. Die enthaltenen Antioxidantien und\nsekund\u00e4ren Pflanzenstoffe machen ihn zu einem besonders gesunden\nGem\u00fcse. Regelm\u00e4\u00dfiger Verzehr wirkt in Bezug auf Krankheiten sowohl\nvorbeugend als auch heilend. \n<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zubereitung\nund Verwendung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Kohlrabi\neignet sich aufgrund seiner zarten Knolle zur Verwendung roh f\u00fcr\nSalate und als Rohkost mit Kr\u00e4uterquark, als kurz gegartes Gem\u00fcse\nund als Zutat f\u00fcr Gem\u00fcsesuppen. Um das hitzeempfindliche Vitamin C\nzu erhalten, sollte Kohlrabi nur wenige Minuten ged\u00e4mpft bzw.\nschonend in etwas Gem\u00fcsebr\u00fche, Milch oder Sahne gegart werden.\nFrischer Kohlrabi hat einen  charakteristischen und zart-kohlartigen\nGeschmack und ist wegen seines h\u00f6heren Gehalts an Vitamin C\nKonserven vorzuziehen. Ein Verzehr als Rohkost oder Salat ist daher\nzu empfehlen. \n<\/p>\n\n\n\n<p>Tipp:\nweil Vitamin A und E zu den fettl\u00f6slichen Vitaminen geh\u00f6ren, sollte\nman beim Verzehr von Kohlrabi stets etwas Fett oder \u00d6l zu sich\nnehmen.<\/p>\n\n\n\n<p>Tipp:\ndie Herzbl\u00e4tter enthalten mehr gesunde Inhaltsstoffe als die Knolle,\nvor allem Phosphor. Die Bl\u00e4tter k\u00f6nnen daher auch zu Salat\nverarbeitet oder als Zutat f\u00fcr Suppen verwendet werden.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Marion\nFabijenna<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Brassica oleracea var. gongylodes Pflanze Kohlrabi ist eine Variet\u00e4t des Gem\u00fcsekohls und geh\u00f6rt zur Familie der Kreuzbl\u00fctler. Der Name setzt sich aus den lateinischen W\u00f6rtern [&hellip;] <span class=\"read-more-link\"><a class=\"read-more\" href=\"http:\/\/neue-zeit-magazin.de\/?p=475\">Read More<\/a><\/span><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":476,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[6],"tags":[],"class_list":["post-475","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-heilkraft-der-nahrung"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/neue-zeit-magazin.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/475","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/neue-zeit-magazin.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/neue-zeit-magazin.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/neue-zeit-magazin.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/neue-zeit-magazin.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=475"}],"version-history":[{"count":2,"href":"http:\/\/neue-zeit-magazin.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/475\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":672,"href":"http:\/\/neue-zeit-magazin.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/475\/revisions\/672"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/neue-zeit-magazin.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/476"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/neue-zeit-magazin.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=475"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/neue-zeit-magazin.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=475"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/neue-zeit-magazin.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=475"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}