{"id":404,"date":"2018-09-01T20:59:28","date_gmt":"2018-09-01T18:59:28","guid":{"rendered":"http:\/\/neue-zeit-magazin.de\/?p=404"},"modified":"2020-02-12T12:47:08","modified_gmt":"2020-02-12T10:47:08","slug":"brokkoli","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/neue-zeit-magazin.de\/?p=404","title":{"rendered":"Brokkoli"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><em>Brassica oleracea var. italica<\/em><\/h2>\n\n\n\n<p><strong>Pflanze<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Brokkoli\nist eine mit dem Blumenkohl verwandte ein- oder zweij\u00e4hrige\nKohlsorte\nund\ngeh\u00f6rt\nzur\nFamilie\nder\nKreuzbl\u00fctler. Je\nnach Anbauzeitpunkt unterscheidet man den Brokkoli in Sommer- und\nWintersorten. Bei den  schnell wachsenden Sommersorten reifen die\nersten Pflanzen bereits nach sieben Wochen. Die langsam wachsenden\nWintersorten reifen wegen der niedrigen Temperaturen mehrere Monate.\nAnders als bei\nKohlsorten \u00fcblich, werden statt der Bl\u00e4tter die Knospen\nverzehrt, die in\nR\u00f6schen an\nBl\u00fctenstielen aus dem\nHauptstamm wachsen. Brokkoli\nerreicht Wuchsh\u00f6hen zwischen 60 und 100 Zentimetern. Der\nErntezeitpunkt sollte vor dem \u00d6ffnen der Bl\u00fcten liegen, da die\ngelblich verf\u00e4rbten Bl\u00fcten den besonderen Geschmack des Kohls\nbeeintr\u00e4chtigen. Insgesamt\nist die Pflanze nicht\nnur zarter als\nBlumenkohl mit sehr druckempfindlichen Bl\u00fctenst\u00e4nden, sondern\nauch anspruchsvoller beim Anbau.\nDie\nPflanze liebt sonnige, windgesch\u00fctzte\nStandorte\nund einen lockeren,\ntiefgr\u00fcndigen und n\u00e4hrstoffreichen Boden mit alkalischem pH-Wert.\nAls\nStarkzehrer ben\u00f6tigt Brokkoli\nregelm\u00e4\u00dfige D\u00fcngung. Auf ausreichende\nBew\u00e4sserung ist zu achten,\njedoch vertr\u00e4gt\ndie Pflanze keine Staun\u00e4sse. Die\nVermehrung geschieht durch Samen. Der\nGeschmack\nist je nach Sorte\nund Erntezeitpunkt\nmild-aromatisch\nbis\nw\u00fcrzig.\n\n<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Geschichte<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Brokkoli\nstammt in\nder Wildform urspr\u00fcnglich\naus Vorderasien,\nvon\nwo aus er in den Mittelmeerraum gelangte. Schon in der Antike waren\nverschiedene Variet\u00e4ten von Kohlgew\u00e4chsen bekannt, aus denen die\nheutigen Kohlsorten wie Blumenkohl und Brokkoli gez\u00fcchtet wurden. In\nMitteleuropa wurden verschiedene Kohlsorten zun\u00e4chst in\nKlosterg\u00e4rten und sp\u00e4ter auch in Hausg\u00e4rten als Nahrungsmittel\nangebaut. In der Neuzeit hatte der Blumenkohl den Brokkoli zun\u00e4chst\nverdr\u00e4ngt. In\nS\u00fcdeuropa hatte sich dagegen eher der Anbau von Brokkoli\ndurchgesetzt. Mit \u00d6ffnung des europ\u00e4ischen Marktes in den 1970-er\nJahren wurde Brokkoli verst\u00e4rkt aus Italien importiert und erfreut\nsich heutzutage zunehmender Beliebtheit. \n\n\n \n<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Inhaltsstoffe<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fols\u00e4ure,\nKalium,\nEisen, Phosphor,\nMagnesium,\nKalzium,\nZink, Kupfer,\nMangan, Vitamine\nB1, B2, B3\n(Niacin), B6,\nC, E und Provitamin A  \n<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wirkung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Brokkoli\nenth\u00e4lt\nmit den Vitaminen B1, B2, B6, Niacin, Fols\u00e4ure und\nKalium viele Inhaltsstoffe,\ndie die Funktion des Herzens und des Nervensystems unterst\u00fctzen. Wie\nalle Kohlsorten enth\u00e4lt Brokkoli\nviel\nKalium und wenig Natrium, was ihn zu einer gut geeigneten Nahrung bei\nBluthochdruck und Wasseransammlungen im Gewebe (\u00d6deme) macht. Der\nhohe Vitamin C-Gehalt sch\u00fctzt in\nVerbindung mit schwefelhaltigen sekund\u00e4ren Pflanzenstoffen vor\nKrebserkrankungen oder wirkt krebshemmend. Der geringe Fettgehalt\nmacht ihn zu einer geeigneten Nahrung f\u00fcr Herzkranke und\n\u00dcbergewichtige. Wichtige\nMineralien und Spurenelemente &#8211; insbesondere Kalium,\nEisen, Magnesium,\nZink\nund Mangan\n&#8211;\nsind ebenfalls vorhanden. Die\nenthaltenen Flavonoide\nhaben eine heilende\nWirkung bei Entz\u00fcndungen, Bluthochdruck und Thrombose. Das\nreichlich vorhandene Chlorophyll macht\nihn zu einem besonders gesunden Gem\u00fcse. Regelm\u00e4\u00dfiger Verzehr wirkt\nin Bezug auf Krankheiten sowohl vorbeugend als auch heilend. \n<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zubereitung\nund Verwendung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der\nGeschmack von Brokkoli ist milder als bei anderen Kohlarten und\nBrokkoli verursacht auch weniger Bl\u00e4hungen. Die jungen Triebe k\u00f6nnen\nroh verzehrt oder leicht ged\u00fcnstet als Zutat in Salaten verwendet\nwerden. Ansonsten sollte Brokkoli kurz und schonend gegart werden, um\ndie wertvollen Inhaltsstoffe weitgehend zu erhalten. Brokkoli sollte\nk\u00fchl und dunkel nicht l\u00e4nger als 2 \u2013 3 Tage gelagert werden, da\ner sich schnell gelblich verf\u00e4rbt. Brokkoli ist als heimische\nSommersorte haupts\u00e4chlich von Juni bis Oktober verf\u00fcgbar. \n<\/p>\n\n\n\n<p>Tipp: weil Vitamin A und E zu den fettl\u00f6slichen Vitaminen geh\u00f6ren, sollte man beim Verzehr von Brokkoli stets etwas Fett oder \u00d6l zu sich nehmen.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Marion\nFabijenna<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Brassica oleracea var. italica Pflanze Brokkoli ist eine mit dem Blumenkohl verwandte ein- oder zweij\u00e4hrige Kohlsorte und geh\u00f6rt zur Familie der Kreuzbl\u00fctler. 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