{"id":264,"date":"2018-12-01T14:49:25","date_gmt":"2018-12-01T12:49:25","guid":{"rendered":"http:\/\/neue-zeit-magazin.de\/?p=264"},"modified":"2019-06-17T14:51:35","modified_gmt":"2019-06-17T12:51:35","slug":"yoga-aufschauender-hund","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/neue-zeit-magazin.de\/?p=264","title":{"rendered":"Yoga &#8211; Aufschauender Hund"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Urdhva Mukha Svanasana<\/h2>\n\n\n\n<p>(Sanskrit: \u090a\u0930\u094d\u0927\u094d\u0935\u092e\u0941\u0916\u0936\u094d\u0935\u093e\u0928\u093e\u0938\u0928  Stellung des Hundes mit dem Gesicht nach oben)  <\/p>\n\n\n\n<p>Der nach oben schauende Hund ist eine intensive R\u00fcckbeuge mit nach oben aufgerichtetem Oberk\u00f6rper und aufgelegten Fu\u00dfr\u00fcckseiten (Spann). Diese Position geh\u00f6rt zu den einfacheren Haltungen, jedoch sollte auf die korrekte Ausf\u00fchrung geachtet werden. Je nach Intensit\u00e4t der R\u00fcckbeuge ist diese Position f\u00fcr Anf\u00e4nger und Fortgeschrittene gleicherma\u00dfen geeignet. Der nach oben schauende Hund f\u00f6rdert die r\u00fcckbeugende Flexibilit\u00e4t mit einer intensiven Dehnung der K\u00f6rpervorderseite. Schultern, Arme und Handgelenke werden gekr\u00e4ftigt und die inneren Organe stimuliert. Diese Position erfordert eine sorgf\u00e4ltige Vorbereitung und sollte nur mit aufgew\u00e4rmten Muskeln durchgef\u00fchrt werden. Anf\u00e4nger haben wegen verk\u00fcrzter Becken-, Bein- und R\u00fcckenmuskulatur oder zu  schwachen Handgelenken oft Schwierigkeiten, diese \u00dcbung korrekt und schmerzfrei auszuf\u00fchren. Hier bringen \u00dcbung und Geduld auf Dauer den gew\u00fcnschten Erfolg. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Bewegungsablauf<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Zu Beginn gehen wir in Liegeposition mit dem Bauch nach unten auf eine Matte. Die Stirn wird ebenfalls auf der Matte abgelegt. Die Arme werden angewinkelt und die H\u00e4nde seitlich neben den untersten Rippen aufgesetzt. Mit der n\u00e4chsten Einatmung spannen wir Bauch-, Becken- und Ges\u00e4\u00dfmuskeln an und heben den Oberk\u00f6rper und die Beine vom Boden ab, indem die Arme durchgestreckt werden. Am Boden aufgelegt bleiben lediglich H\u00e4nde und Fu\u00dfr\u00fccken. Der Kopf wird angehoben und der Blick nach oben gerichtet (= aufschauender Hund). Der Kopf ist so weit nach oben anzuheben, wie es die Halswirbels\u00e4ule erlaubt. F\u00fcr die Stabilit\u00e4t bleiben Bauch-, Becken-, Ges\u00e4\u00df- und Beinmuskulatur w\u00e4hrend der \u00dcbung angespannt. Um ein Hohlkreuz zu vermeiden, wird das Becken leicht nach vorne gekippt. Wir bleiben einige Atemz\u00fcge lang in dieser Haltung. Zum Abbau dieser Stellung werden Unterschenkel und Oberk\u00f6rper langsam wieder auf die Matte abgelegt. Zum Ausklingen der \u00dcbung werden die Arme angewinkelt und der gesamte K\u00f6rper wieder auf die Matte abgesenkt.<strong>   <\/strong> <\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die vorbereitende Dehnung der Muskulatur sind vorsichtige R\u00fcckbeugen wie z. B. die Schulterbr\u00fccke (Setu Bandha Sarvangasana) geeignet. Anf\u00e4nger k\u00f6nnen zur vorbereitenden Kr\u00e4ftigung und Dehnung zun\u00e4chst den  Herabschauenden Hund (Adho Mukha Svanasana), die Brettstellung (Chaturanga Dandasana) oder den Liegest\u00fctz \u00fcben. Diese Position ist hervorragend f\u00fcr B\u00fcromenschen geeignet, die am Schreibtisch zum Rundr\u00fccken oder  Zusammensinken neigen. Auch chronische Bronchitis oder Asthma lassen sich mit dieser Position g\u00fcnstig beeinflussen. Die positiven Auswirkungen dieser Stellung lassen sich nur bei korrekter Aus\u00fcbung erzielen.   <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Vorsicht:\n<\/strong>\n<\/p>\n\n\n\n<p>Bei ernsthaften Problemen mit Handgelenken, Ellenbogen, Nacken, Schultern und der Wirbels\u00e4ule ist diese Position nicht zu empfehlen. Nach Operationen im Bauch- und Beckenbereich oder an den H\u00fcftgelenken ist ebenfalls Vorsicht geboten. In der zweiten H\u00e4lfte der Schwangerschaft sollte auf diese \u00dcbung verzichtet werden. Es ist darauf zu achten, Nacken und R\u00fccken nicht zu \u00fcberstrecken. Wichtig ist, den K\u00f6rper durch vorsichtiges Dehnen nicht zu \u00fcberfordern. Als Faustregel gilt: es darf ziehen, aber nicht schmerzen.  <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wirkung\nauf K\u00f6rper, Geist und Seele<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>f\u00f6rdert die r\u00fcckbeugende Flexibilit\u00e4t <\/li><li>weitet den Brustraum und verbessert die Atmung <\/li><li>st\u00e4rkt Handgelenke, Arm- und Schultermuskeln <\/li><li>dehnt R\u00fccken-, Bauch- und Beckenmuskeln <\/li><li>verbessert die Haltung <\/li><li>stimuliert die Bauchraumorgane <\/li><li>baut Anspannung und Stress ab    <\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Bei richtiger Ausf\u00fchrung werden Sakral-, Solarplexus,- Herz- und Halschakra stimuliert. Der Aufschauende Hund verleiht  Energie, Kraft und Mut. Er befreit von \u00c4ngsten und st\u00e4rkt das Selbstvertrauen. \u00dcber den Bodenkontakt von H\u00e4nden und F\u00fc\u00dfen findet Erdung statt. Die intensive Herz\u00f6ffnung st\u00e4rkt die Verbindung zum G\u00f6ttlichen.   <\/p>\n\n\n\n<p><strong>F\u00fcr\n<\/strong><strong>alle\nYogapositionen gilt: mit <\/strong><strong>etwas\n<\/strong><strong>\u00dcbung\nwird aus schmerzhaften Verrenkungen <\/strong><strong>nach\nund nach <\/strong><strong>eine\nentspann<\/strong><strong>ende<\/strong><strong>\n<\/strong><strong>\u00dcbung\nmit <\/strong><strong>entspann<\/strong><strong>ter\nHaltung<\/strong><strong>.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;___________________________________________________________________________________<\/p>\n\n\n\n<p><em>Konzept\nund Motiv: Christine <\/em><em>C<\/em><em>onzelmann,\nNaturheilpraxis f\u00fcr K\u00f6rper und Seele in Reutlingen<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Textausarbeitung:\nMarion Fabijenna<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Urdhva Mukha Svanasana (Sanskrit: \u090a\u0930\u094d\u0927\u094d\u0935\u092e\u0941\u0916\u0936\u094d\u0935\u093e\u0928\u093e\u0938\u0928 Stellung des Hundes mit dem Gesicht nach oben) Der nach oben schauende Hund ist eine intensive R\u00fcckbeuge mit nach oben [&hellip;] <span class=\"read-more-link\"><a class=\"read-more\" href=\"http:\/\/neue-zeit-magazin.de\/?p=264\">Read More<\/a><\/span><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":265,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[9],"tags":[],"class_list":["post-264","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-bewegung"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/neue-zeit-magazin.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/264","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/neue-zeit-magazin.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/neue-zeit-magazin.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/neue-zeit-magazin.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/neue-zeit-magazin.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=264"}],"version-history":[{"count":3,"href":"http:\/\/neue-zeit-magazin.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/264\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":268,"href":"http:\/\/neue-zeit-magazin.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/264\/revisions\/268"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/neue-zeit-magazin.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/265"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/neue-zeit-magazin.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=264"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/neue-zeit-magazin.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=264"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/neue-zeit-magazin.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=264"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}