{"id":1298,"date":"2020-01-02T14:10:00","date_gmt":"2020-01-02T12:10:00","guid":{"rendered":"http:\/\/neue-zeit-magazin.de\/?p=1298"},"modified":"2020-02-12T17:19:50","modified_gmt":"2020-02-12T15:19:50","slug":"aubergine","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/neue-zeit-magazin.de\/?p=1298","title":{"rendered":"Aubergine"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><em><strong>Solanum melongena<\/strong><\/em><\/h2>\n\n\n\n<p><strong>Pflanze<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die\nAubergine geh\u00f6rt zur Familie der Nachtschattengew\u00e4chse und w\u00e4chst\nin subtropischen Gebieten. Die\nein-\noder mehrj\u00e4hrige, krautige Pflanze erreicht Wuchsh\u00f6hen zwischen 50\nund 150 Zentimetern. Die\ngro\u00dfen, ovalen Bl\u00e4tter\nund die\nSt\u00e4ngelans\u00e4tze\nsind\nsamtig\nbis stachelig behaart. Die Fr\u00fcchte sind rundlich bis kegelf\u00f6rmig\nund haben\neine L\u00e4nge zwischen 10 und 30 Zentimetern.\nDie Farbe der Schale kann wei\u00df-gelblich oder hell- bis dunkelviolett\nmit und ohne Strichzeichnung sein. In Mitteleuropa werden Auberginen\nje\nnach Sorte von Juli bis September geerntet.\nDie\nPflanze liebt warme\nund  windgesch\u00fctzte\nStandorte\nund einen lockeren,\nhumus-\nund n\u00e4hrstoffreichen\nBoden. Am\nbesten gedeiht sie im Gew\u00e4chshaus bei Temperaturen zwischen 20 und\n25 Grad Celsius und geringer Luftfeuchte. \nAls\nStarkzehrer ben\u00f6tigt die\nAubergine regelm\u00e4\u00dfige\nD\u00fcngung. Auf ausreichende\nBew\u00e4sserung ist zu achten,\njedoch vertr\u00e4gt\ndie Pflanze keine Staun\u00e4sse. Die\nVermehrung geschieht durch Samen. Der\nGeschmack\nist je nach Sorte\nund Erntezeitpunkt\nmild-aromatisch\nbis\nleicht\nbitter.\n\n<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Geschichte<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die\nAubergine stammt urspr\u00fcnglich aus dem\nostasiatischen Raum und wurde dort bereits vor 3.000 Jahren\nkultiviert. Von dort aus gelangte sie vermutlich durch die Araber im\n13. Jahrhundert nach Spanien, wurde aber erst rund 200 Jahre sp\u00e4ter\nals Nahrungsmittel angebaut. Nach und nach wurde sie zun\u00e4chst im\ngesamten Mittelmeerraum verbreitet. In\nMitteleuropa wurde sie\nerst in der\nzweiten H\u00e4lfte des 20.\nJahrhunderts bekannter. Mit\n\u00d6ffnung\ndes europ\u00e4ischen Marktes in den 1970-er Jahren wurde die\nAubergine verst\u00e4rkt aus Italien importiert\nund erfreut sich heutzutage zunehmender Beliebtheit. \n\n\n \n<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Inhaltsstoffe<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Kalium,\nFols\u00e4ure,\nMagnesium,\nEisen,\nPhosphor,\nKalzium, Schwefel,\nZink,\nVitamine\nB1, B2, B3\n(Niacin), B6,\nC und Provitamin A  \n<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wirkung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die\nAubergine enth\u00e4lt\nmit den Vitaminen B1, B2, B6, Niacin, Kalium\nund Fols\u00e4ure\nviele\nInhaltsstoffe,\ndie die Funktion des Herzens und des Nervensystems unterst\u00fctzen. Wie\nalle Nachtschattengew\u00e4chse\nenth\u00e4lt\ndie\nAubergine viel\nKalium und wenig Natrium, was sie\nzu einer gut geeigneten Nahrung bei Bluthochdruck und\nWasseransammlungen im Gewebe (\u00d6deme) und\nNierensteinen\nmacht. Der hohe Vitamin C-Gehalt sch\u00fctzt in\nVerbindung mit sekund\u00e4ren Pflanzenstoffen vor\nKrebserkrankungen oder wirkt krebshemmend. Der geringe Fettgehalt\nmacht ihn zu einer geeigneten Nahrung f\u00fcr Herzkranke und\n\u00dcbergewichtige. Wichtige\nMineralien und Spurenelemente &#8211; insbesondere Kalium,\nMagnesium,\nEisen,\nPhosphor,\nKalzium, Schwefel\nund\nZink \u2013\nwirken\nharntreibend, leicht abf\u00fchrend und beruhigend auf Magen und Darm.\nDie\nAktivit\u00e4t von Galle und Bauchspeicheldr\u00fcse wird\nunterst\u00fctzt.\nRegelm\u00e4\u00dfiger\nVerzehr wirkt in Bezug auf Krankheiten sowohl vorbeugend als auch\nheilend. \n<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zubereitung\nund Verwendung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die\nAubergine enth\u00e4lt das giftige Alkaloid Solanin, das beim\nReifungsprozess abgebaut wird. Weil Solanin Verdauungsbeschwerden\nverursacht, m\u00fcssen Auberginen stets reif und gegart verzehrt werden.\nAuberginen besitzen wenig Eigengeschmack und eignen sich zum D\u00fcnsten,\nBacken, Grillen oder Braten. Gegart lassen sie sich auch gut mit \u00d6l,\nKnoblauch und Zitronensaft marinieren. Ansonsten sollten Auberginen\nkurz und schonend gegart werden, um die wertvollen Inhaltsstoffe\nweitgehend zu erhalten. Auberginen sind nach der Ernte nur einige\nTage lagerf\u00e4hig. Die Aufbewahrung sollte am besten in einem k\u00fchlen\nKeller erfolgen. Frische Ware erkennt man an gl\u00e4nzender Schale,\ngr\u00fcnen St\u00e4ngelans\u00e4tzen und wei\u00dfem Fruchtfleisch.<\/p>\n\n\n\n<p>Tipp:\nweil Vitamin A zu den fettl\u00f6slichen Vitaminen geh\u00f6rt, sollte man\nbeim Verzehr von Auberginen stets etwas Fett oder \u00d6l zu sich nehmen.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Marion\nFabijenna<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Solanum melongena Pflanze Die Aubergine geh\u00f6rt zur Familie der Nachtschattengew\u00e4chse und w\u00e4chst in subtropischen Gebieten. Die ein- oder mehrj\u00e4hrige, krautige Pflanze erreicht Wuchsh\u00f6hen zwischen 50 [&hellip;] <span class=\"read-more-link\"><a class=\"read-more\" href=\"http:\/\/neue-zeit-magazin.de\/?p=1298\">Read More<\/a><\/span><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1299,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[6],"tags":[],"class_list":["post-1298","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-heilkraft-der-nahrung"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/neue-zeit-magazin.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1298","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/neue-zeit-magazin.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/neue-zeit-magazin.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/neue-zeit-magazin.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/neue-zeit-magazin.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1298"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/neue-zeit-magazin.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1298\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1300,"href":"http:\/\/neue-zeit-magazin.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1298\/revisions\/1300"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/neue-zeit-magazin.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/1299"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/neue-zeit-magazin.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1298"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/neue-zeit-magazin.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1298"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/neue-zeit-magazin.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1298"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}