{"id":1215,"date":"2019-09-01T08:20:34","date_gmt":"2019-09-01T06:20:34","guid":{"rendered":"http:\/\/neue-zeit-magazin.de\/?p=1215"},"modified":"2019-09-01T09:07:13","modified_gmt":"2019-09-01T07:07:13","slug":"pastinake","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/neue-zeit-magazin.de\/?p=1215","title":{"rendered":"Pastinake"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><em><strong>Pastinaca sativa<\/strong><\/em><\/h2>\n\n\n\n<p><strong>Pflanze<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Pastinake ist eine zweij\u00e4hrige krautige Pflanze und geh\u00f6rt zur Familie der Doldenbl\u00fctler, Gattung Pastinaken. Pastinaken bilden bereits im ersten Jahr eine gelblich-wei\u00dfe R\u00fcbe mit einem bis zu 6 cm breiten Kopf aus, die sich nach unten hin stark verj\u00fcngt. In lockeren B\u00f6den bildet sie 20 bis 40 cm lange Spitzen aus und kann bis zu 1,5 kg schwer werden. Aus der spindelf\u00f6rmigen Wurzel wachsen zumeist erst im zweiten Kulturjahr bis zu 120 cm hohe Bl\u00fctendolden mit gelben Bl\u00fcten. An den Stielen wachsen gefiederte, sellerie\u00e4hnliche Bl\u00e4tter. Pastinaken sind winterhart und k\u00f6nnen laufend geerntet werden. Haupterntezeit f\u00fcr Pastinaken sind die Herbst- und Wintermonate. Frost l\u00e4sst den Geschmack noch milder und s\u00fc\u00dflicher werden. Die Pflanze liebt sonnige bis halbschattige Standorte und einen  tiefgr\u00fcndigen, gleichm\u00e4\u00dfig feuchten und lockeren Humusboden mit Sand- und Lehmanteil. Auf schweren Lehmb\u00f6den bildet die Pastinake nur kurze,  mehrgliedrige R\u00fcben aus. Auf ausreichende Bew\u00e4sserung ist zu achten, jedoch vertr\u00e4gt die Pflanze keine Staun\u00e4sse. Die Vermehrung geschieht durch Samen, die ab September ausgereift sind. Pastinaken zeichnen sich durch ein mild-w\u00fcrziges, nussiges Aroma aus. Je kleiner die Wurzel, desto feiner ist ihr Geschmack. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Geschichte<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die\nWildform der\nPastinake\nstammt aus Nordeuropa und Nordasien, wo sie schon in der\nJungsteinzeit als Nahrungsmittel gesch\u00e4tzt wurde. Sie ist vermutlich\neine Kreuzung aus M\u00f6hre und Petersilienwurzel. Schon\nbei den alten Germanen und R\u00f6mern war die Pastinake eine beliebte\nGem\u00fcseart. Seit dem Mittelalter wurde die Pastinake zun\u00e4chst als\nViehfutter angebaut, was ihr den Bezeichnung \u201eHammelm\u00f6hre\u201c\neinbrachte. In Deutschland werden Pastinaken seit dem 15. Jahrhundert\nauf \u00c4ckern und in heimischen G\u00e4rten angebaut. Wegen ihrer\nfrostfesten Eigenschaften wurde sie als Nahrungsmittel in den kalten\nWintermonaten schnell beliebt. Auch als Babynahrung ist sie aufgrund\nihres milden Geschmacks hervorragend geeignet. Ab\ndem 18. Jahrhundert wurden Pastinaken durch Kartoffeln,  M\u00f6hren und\nSellerie weitestgehend verdr\u00e4ngt. Derzeit gewinnt die Pastinake als\nregionales Anbauprodukt wieder\nzunehmend an Beliebtheit. \n<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Inhaltsstoffe<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Kalium, Kalzium, Eisen, Phosphor, Magnesium, Natrium, Niacin, Fols\u00e4ure, Vitamine B1, B2, B6, C, E und Provitamin A   <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wirkung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der relativ hohe Gehalt an Faserstoffen und Vitamin C bei einem gleichzeitig niedrigerem Brennwert (Kalorien) macht die Pastinake zu einem geeigneten Nahrungsmittel f\u00fcr Herzkranke und \u00dcbergewichtige. Die enthaltenen Ballaststoffe beruhigen den Magen und f\u00f6rdern die Verdauung. Durch den hohen Kaliumgehalt in Verbindung mit einem niedrigen Natriumgehalt wirkt sie blutdrucksenkend und harntreibend. Die reichlich vorhandenen Mineralstoffe helfen auch dabei, \u00fcbersch\u00fcssige S\u00e4uren im K\u00f6rper zu neutralisieren. Der geringe Fettgehalt macht sie zu einem geeigneten Nahrungsmittel f\u00fcr Diabetiker. Der hohe Vitamin C-Gehalt sch\u00fctzt vor Krebserkrankungen oder wirkt krebshemmend.  Regelm\u00e4\u00dfiger Verzehr wirkt in Bezug auf Krankheiten sowohl vorbeugend als auch heilend.  <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zubereitung\nund Verwendung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der Geschmack von Pastinaken ist milder als der von Sellerie und Wurzelpetersilie. Frisch geerntete R\u00fcben k\u00f6nnen roh in Salaten verwendet werden. Um das hitzeempfindliche Vitamin C zu erhalten, sollten Pastinaken nur kurz und schonend gegart werden. Einzeln gekocht oder zusammen mit M\u00f6hren und Kartoffeln l\u00e4sst sich eine schmackhafte Br\u00fche herstellen, die blutreinigend wirkt. Die Pastinake findet auch als Einlage in Gem\u00fcsesuppen und Eint\u00f6pfen Verwendung. In Br\u00fche gegart und anschlie\u00dfend p\u00fcrierte Pastinaken ergeben eine schmackhafte Gem\u00fcsesuppe. P\u00fcriert sind Pastinaken auch hervorragend als Babynahrung geeignet.  <\/p>\n\n\n\n<p>Tipp:\nweil die Vitamin A und E zu den fettl\u00f6slichen Vitaminen geh\u00f6ren,\nsollte man beim Verzehr von Pastinaken stets etwas Fett oder \u00d6l zu\nsich nehmen.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Marion\nFabijenna<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Pastinaca sativa Pflanze Die Pastinake ist eine zweij\u00e4hrige krautige Pflanze und geh\u00f6rt zur Familie der Doldenbl\u00fctler, Gattung Pastinaken. 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