{"id":1091,"date":"2017-08-01T11:25:22","date_gmt":"2017-08-01T09:25:22","guid":{"rendered":"http:\/\/neue-zeit-magazin.de\/?p=1091"},"modified":"2019-07-02T11:27:09","modified_gmt":"2019-07-02T09:27:09","slug":"erbse","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/neue-zeit-magazin.de\/?p=1091","title":{"rendered":"Erbse"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong><em>Pisum sativum<\/em><\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p><strong>Pflanze<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die\nErbse ist\neine einj\u00e4hrige\nkrautige Pflanze und geh\u00f6rt zur\nFamilie\nder H\u00fclsenfr\u00fcchtler. Die Wurzeln erreichen eine Tiefe\nvon ca. einem Meter und die St\u00e4ngel k\u00f6nnen zwischen einem halben\nMeter und zwei Metern lang werden. Genutzt werden entweder die jungen\nSchoten (Zuckerschoten) oder die Samen der ausgereiften Erbsenstaude.\nDie Schoten haben eine L\u00e4nge von etwa zehn Zentimetern und enthalten\njeweils vier bis zehn Samen. Die Samen werden wie die Pflanze Erbsen\ngenannt. Die\nPflanze liebt lehmige\nund\nlockere B\u00f6den\nmit\nZus\u00e4tzen von Humus und Kalk. Mit ihrer Robustheit ist sie zwar\nrelativ anspruchslos bez\u00fcglich des Standorts, vertr\u00e4gt aber keine\nStaun\u00e4sse.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Geschichte<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die\nErbse z\u00e4hlt zu den \u00e4ltesten Kulturpflanzen des Menschen und wurde\nin ihrer Urform mit wei\u00dfen Samen bereits 7000 Jahre v. Chr.\nangebaut. In der Jungsteinzeit erfolgte die Verbreitung \u00fcber das\n\u00f6stliche Mittelmeer nach ganz Europa. Vor allem die Lagerf\u00e4higkeit\nals Trockenerbse machte sie in Mitteleuropa rasch zu einer beliebten\nKulturpflanze. Die heutige Erscheinungsform mit gr\u00fcnen Schoten und\nSamen wurde erst ab dem 16. \/ 17. Jahrhundert gez\u00fcchtet. Ab diesem\nZeitraum wurden Erbsen erstmalig auch frisch und roh verzehrt.  \n<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Inhaltsstoffe<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Kalium,\nEisen, Magnesium, Phosphor, Niacin, Zink, Fols\u00e4ure, Vitamine B1, B2,\nB6, C, E und Provitamin A.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wirkung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die\nErbse enth\u00e4lt mit den Vitaminen B1, B2, B6, Niacin, Fols\u00e4ure und\nKalium viele Inhaltsstoffe, die die Funktion des Herzens und des\nNervensystems unterst\u00fctzen. Erbsen weisen au\u00dferdem einen h\u00f6heren\nGehalt an hochwertigem Eiwei\u00df auf als Kartoffeln und enthalten\nbeinahe so viel Vitamin C wie Zitronen. Die enthaltene St\u00e4rke, die\nim K\u00f6rper langsam in Glukose umgewandelt wird, macht sie zu einer\ngeeigneten Nahrung f\u00fcr Diabetiker. Wichtige Mineralien und\nSpurenelemente &#8211; insbesondere Eisen &#8211; sind ebenfalls vorhanden. Der\nhohe Kaliumgehalt ist in Verbindung mit dem niedrigen Fett- und\nNatriumgehalt empfehlenswert bei allen Herzerkrankungen. Der Verzehr\nist auch hilfreich bei St\u00f6rungen des Nervensystems, Ersch\u00f6pfung,\nReizbarkeit, Depressionen und Schlaflosigkeit. Der Gehalt an Eiwei\u00df,\nVitaminen, Mineralien und Fols\u00e4ure macht sie zu einem geeigneten\nNahrungsmittel f\u00fcr schwangere und stillende Frauen. \n<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zubereitung\nund Verwendung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Junge,\nzarte Erbsen sind als rohes Gem\u00fcse sehr schmackhaft. Garen sollte\nman sie nicht l\u00e4nger als 5-10 Minuten, damit die Vitamine nicht\nverloren gehen. Trockenerbsen sind zwar lange haltbar, enthalten\njedoch sehr viel weniger Vitamine als frische Erbsen. Erbsen aus\nKonserven sind bereits gegart und fertig zum Verzehr.<\/p>\n\n\n\n<p>Tipp:\nweil Vitamin A und E zu den fettl\u00f6slichen Vitaminen geh\u00f6ren, sollte\nman beim Verzehr von Erbsen stets etwas Fett oder \u00d6l zu sich nehmen.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Marion\nFabijenna<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Pisum sativum Pflanze Die Erbse ist eine einj\u00e4hrige krautige Pflanze und geh\u00f6rt zur Familie der H\u00fclsenfr\u00fcchtler. 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