{"id":1006,"date":"2017-10-01T17:30:44","date_gmt":"2017-10-01T15:30:44","guid":{"rendered":"http:\/\/neue-zeit-magazin.de\/?p=1006"},"modified":"2019-06-30T17:32:31","modified_gmt":"2019-06-30T15:32:31","slug":"birne","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/neue-zeit-magazin.de\/?p=1006","title":{"rendered":"Birne"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><em>Pyrus communis<\/em><\/h2>\n\n\n\n<p><strong>Pflanze<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die\nBirne\nist\nein Kernobstgew\u00e4chs\nund\ngeh\u00f6rt zur\nPflanzenfamilie der Rosengew\u00e4chse,\nGattung\nPyrus.\nDie Frucht w\u00e4chst auf B\u00e4umen, die zwischen\n3\nund 20\nMetern hoch werden.\nDie Pflanze liebt\nsonnige, trockene\nund tiefgr\u00fcndige Standorte.\nDer\nBoden sollte wasserdurchl\u00e4ssig,\nhumusreich und kalkarm sein. Der\njunge Baum sollte mit St\u00fctzpf\u00e4hlen gesichert und ausreichend\nbew\u00e4ssert werden. Sp\u00e4ter\nist\ndarauf zu achten, dass der Boden nicht zu trocken ist und sich auch\nkeine Staun\u00e4sse\nbildet.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Geschichte<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der\nbotanische\nName pyrus leitet sich aus dem lateinischen Wort pirum ab, welches\nwiederum in\nAnlehnung an das griechische\nWort pyr f\u00fcr Feuer entstanden\nist.\nDie\nBirne stammt vermutlich\naus Asien, wo\nsie schon vor mehr als 6.000 Jahren veredelt\nund genutzt wurde. Von\ndort aus gelangte sie in den Mittelmeerraum,\nwo sie erstmals von den alten Griechen kultiviert wurde. Von\ndort aus wurde sie durch die R\u00f6mer zun\u00e4chst\nin\nganz Europa, sp\u00e4ter\ndurch Handel auch weltweit verbreitet.\nIm\n17. Jh. wurde der Birnenanbau in Europa stark ausgeweitet und neue\nSorten wurden gez\u00fcchtet. In\nder heutigen Zeit gibt es bereits\nmehr als 1.000\nSorten in unterschiedlicher Gr\u00f6\u00dfe, Form und Farbe. \n\n<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Inhaltsstoffe<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Kalium,\nFols\u00e4ure, Eisen, Magnesium, Phosphor, Kalzium, Zink, Vitamine B1,\nB2, B3 (Niacin), C und E sowie Fruchtzucker.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wirkung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Birnen\nz\u00e4hlen\ninsbesondere durch den hohen Kaliumgehalt und die Spurenelemente\nEisen und Zink\nzu\nden Lebensmitteln mit basischer Wirkung. Ihre Heilwirkung verdanken\nsie\nzum gr\u00f6\u00dften Teil den\nenthaltenen Elektrolyten Kalium und Magnesium, die den\nBlutdruck senkt. Die\nenthaltenen Ballaststoffe regen die Verdauung an und senken den\nCholesterinspiegel. Birnen\nhaben\nau\u00dferdem eine leicht harntreibende Wirkung und sind durch das\nFehlen von Natrium und den niedrigen\nEiwei\u00dfgehalt eine geeignete Nahrung bei Bluthochdruck,\nHarns\u00e4ure\u00fcberschuss, Niereninsuffizienz, \u00d6demen, \u00dcbergewicht,\nschlechter\nVerdauung, Bl\u00e4hungen und Dickdarmentz\u00fcndung.\nDer\nregelm\u00e4\u00dfige Verzehr von Birnen\nf\u00f6rdert die Blutreinigung und den Abbau von s\u00e4urehaltigen\nAbfallstoffen. Die\nenthaltenen Tannine (Gerbs\u00e4ure) haben eine entz\u00fcndungshemmende und\nabsorbierende Wirkung.  \n<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zubereitung\nund Verwendung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die\nFr\u00fcchte kann man roh, als Kompott, Mus, Konfit\u00fcre oder Saft\nverzehren. Konservenobst ist wegen des hohen Zuckergehalts nicht zu\nempfehlen. Frische Fr\u00fcchte eignen sich wegen des geringen Brennwerts\nund Natriumgehalts hervorragend als Zwischenmahlzeit. Rohe Birnen\nsollten wegen\nder enthaltenen unl\u00f6slichen Faserstoffe (Lignin) gut gekaut werden. \n<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;Tipp:\ndie Schale verst\u00e4rkt die harntreibende Wirkung und sollte daher\nmitgegessen werden. Um Schadstoffe in der Schale zu vermeiden, ist\nObst in Bioqualit\u00e4t zu empfehlen. \n<\/p>\n\n\n\n<p><em>Marion\nFabijenna<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Pyrus communis Pflanze Die Birne ist ein Kernobstgew\u00e4chs und geh\u00f6rt zur Pflanzenfamilie der Rosengew\u00e4chse, Gattung Pyrus. 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